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Die Stadt

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Die Geschichte von Kolonowskie steht in engem Zusammenhang mit dem Hüttenbau. Als Datum der Ortsgründung gilt das Jahr 1780, als am Fluss Brzyniczka, einem rechten Nebenfluss der Mała Panew, ein Hochofen gebaut wurde. Rings um den Betrieb entstand eine Siedlung mit vier Kolonisten, vier Hausbewohnern und 24 Wohnhäusern für Bedienstete und Arbeiter. Die Siedlung hieß ab 1797 Colonnowska nach ihrem Begründer, dem Strehlitzer Gutsbesitzer Philip Graf von Colonna.

Eine besonders intensive Besiedlung dieses Gebiets erfolgte im 19. Jahrhundert, wodurch Kolonowskie mehr und mehr an Bedeutung gewann. 1921 wurde das letzte große Hüttenwerk stillgelegt. Nach der Eingemeindung der Siedlung Fosowskie 1973, erhielt Kolonowskie das Stadtrecht.

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Ungeachtet der administrativen Form der Stadt unterscheiden die Einwohner noch immer bewusst zwischen Kolonowskie und Fosowskie. Dies ist nicht nur eine Angewohnheit, sondern beruht auch auf vielen objektiven Faktoren wie der räumlichen Entwicklung. Die stark ausgebaute Infrastruktur um den Eisenbahnknotenpunkt in Fosowskie bildet eine Grenze, die sich in den nächsten Jahren nicht überschreiten lässt. Außerdem verfügt Fosowskie über eine eigene Grundschule mit einer Kindergartenabteilung. Bedeutend ist zudem, dass die katholischen Gläubigen dort zur Pfarrei Staniszcze Wielkie gehören, während es in Kolonowskie (in den Grenzen vor 1973) seit 1942 eine eigene römisch-katholische Pfarrei gibt.

Daneben weisen die Siedlungsstätten in der gesamten Gemeinde - außer vielleicht im kleinsten Dorf Spórok und dem Weiler Granica - eine sehr kompakte Struktur auf, indem sie quasi eine Insel mitten im Wald bilden. Man kann sich daher vorstellen, dass die Gemeinde in absehbarer Zeit zu einem integrierten Organismus wird, der mit Sicherheit nach anderen Regeln funktioniert als das alte Staniszcze, das ein Gebiet vom heutigen Dorf Staniszcze Małe bis hinter Kolonowskie umfaßte und nördlich bis nach Myślina (Gemeinde Dobrodzień) reichte.

Die Stadt Kolonowskie stellt den administrativen Mittelpunkt der Gemeinde dar. Daneben erfüllt es Dienstleistungsfunktionen im weiteren Sinne des Wortes: Hier befindet sich u.a. ein gemeindeeigenes Gesundheitszentrum, und hier gibt es die meisten Geschäfte und Handwerksbetriebe. Kolonowskie hat eine öffentliche Bücherei und ein Gymnasium. Es gibt auch eine Grundschule, einen öffentlichen Kindergarten, ein Kultur- und Sportzentrum der Stadtgemeinde verbunden mit einem Fußballplatz, eine Sporthalle und ein hochklassiges Restaurant.

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Zentrum des religiösen Lebens ist die katholische Pfarrei des Unbefleckten Herzens Mariens. Ihre Abkopplung von der Pfarrei in Staniszcze Wielkie begann am 1. November 1933 mit der Einweihung einer Barackenkapelle in Kolonowskie. Eigenständig wurde die Pfarrei Kolonowskie im Jahr 1942. Die 1954 neu erbaute Kirche zeichnet sich durch eine im Oppelner Land ungewöhnliche Architektur aus. Der Pfarrei sind mehrere soziale Organisationen angeschlossen.

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