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Staniszcze Małe / Klein Stanisch

Die Geschichte des Dorfes Staniszcze Małe ist eng verbunden mit der von Staniszcze Wielkie. Auch hier waren über Jahrhunderte die Forst- und Jagdwirtschaft sowie Bienenzucht und Ackerbau vorherrschend. Die um 1519 begonnene Verselbständigung endete im Grunde erst 1985, als die Pfarrei zum Heiligen Geist errichtet wurde.

Am 24. Januar 1858 wurde am rechten Oderufer die Eisenbahnlinie Opole - Fosowskie - Tarnowskie Góry eröffnet. Zur gleichen Zeit entstand in Staniszcze Małe eine Güterstation, die aber 1866 nach Fosowskie verlegt wurde. Der Grund war der sogenannte Eisenbahn-Krieg - die Einwohner waren nicht mit dem Bau eines Personenbahnhofs einverstanden. So wurde dieser erst am 1. März 1905 errichtet.

Die Kinder aus dem Ort besuchten zunächst eine Schule in Turawa und von 1800 bis 1819 die in Staniszcze Wielkie. 1819 wurde in Staniszcze Małe eine katholische Schule mit einem Klassenraum eingeweiht. 1908 baute man eine neue Schule. Diese dient heute auch Schülern aus dem Dorf Spórok.

In Staniszcze Małe gibt es ein Dorferneuerungsverein, eine Feuerwehreinheit, eine Ortsgruppe der Deutschen Minderheit, eine Caritas-Stelle und einen Jagdverein "Ostoja". Erwähnenswert ist noch die Information, dass im Dorf ein Theaterzirkel AKT tätig ist, der hauptsächlich aus Hobbyschauspielern besteht. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die am Wald gelegene Stoczek-Quelle, die zusammen mit dem umliegenden Gelände vom örtlichen Naturliebhaberzirkel betreut wird. Zu dem Dorf gehört der bei Krasiejów (Gemeinde Ozimek) gelegene Weiler Granica. In dessen unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein Tagebau, in dem eines der weltweit ältesten Dinosaurierskelette entdeckt wurde.

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